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5. Dezember 2006, Washington D.C., USA (LISA Conference): Die weltweite PostgreSQL-Entwicklergruppe gibt die Veröffentlichung der Version 8.2 des objekt-relationalen Datenbank-Managementsystems PostgreSQL bekannt. Mit neuen Leistungsmerkmalen und erheblichen Performanzsteigerungen erfüllt diese 14. Version Anforderungen von Unternehmensanwendern. PostgreSQL 8.2 bietet eine verbesserte Bedienbarkeit, die einem Vergleich mit anderen führenden Unternehmens-Datenbanksystemen standhält. Die PostgreSQL Community geht davon aus, dass die Version 8.2 noch mehr Migrationen hin zu PostgreSQL initiieren wird.
"Diese Version wirkt sich auf fast alle Kommandos und Möglichkeiten der Datenbank aus.", so Bruce Momjian, Mitglied im Kernteam von PostgreSQL und Datenbank-Architekt von EnterpriseDB. "Sie fügt erweiterte, standard-konforme Syntax und Schnittstellen hinzu, welche von unserer Community gefordert wurden. Damit wird es besonders für neue Datenbank-Administratoren einfacher, selbst die fortschrittlichen PostgreSQL-Funktionalitäten in vollem Umfang zu nutzen."
"Unisys nimmt erfreut zur Kenntnis, dass die Skalierbarkeit und Geschwindigkeit von PostgreSQL auf großen Multiprozessor-Systemen deutlich verbessert wurde.", äußert sich Ali Shadman, Vizepräsident und Generaldirektor bei Unisys, zuständig für Open-Source-Lösungen, -Systeme und -Technologien. "Die jetzt veröffentlichte Version setzt den Entwicklungsprozess fort, der PostgreSQL zu einem ausgereiften Datenbank-Managementsystem für den Unternehmenseinsatz gemacht hat."
Neue Merkmale und Werkzeuge zur einfacheren Verwaltung und Entwicklung von Datenbanken sind unter anderem:
Performanz-Steigerungen: Version 8.2 steigert die Verarbeitungsgeschwindigkeit insgesamt um ca. 20% bei Systemtests mit High-end OLTP (Online Transaction Processing). Noch stärker profitieren Anwender sogar beim Betrieb von Data-Warehouse-Lösungen. Die Verbesserungen betreffen Sortiervorgänge, sowohl im Arbeitsspeicher als auch auf Festplatten wird schneller sortiert, bessere Multi-Prozessor-Skalierung, bessere Planung von Abfragen auf partitionierten Tabellen, schnellere Bulk Loads und erheblich beschleunigte Outer-Join-Abfragen.
Warm-Standby Datenbanken: Durch eine Erweiterung des in der Version 8.0 eingeführten "Point in Time Recovery" können Administratoren jetzt auf einfache Weise eine Kopie ihrer Datenbank-Cluster als Ausfallsicherung einrichten.
Online Index Erstellung: Tabellen können jetzt auch indiziert werden, während Anwendungen in Datenbank-Tabellen schreiben, was ein Datenbank-Tuning ohne Ausfallzeiten ermöglicht.
SQL:2003 Funktionalitäten: PostgreSQL, bekannt für seine Standard-Kompatibilität, wurde um Syntax für weitere Elemente der ANSI-Spezifikation SQL:2003 ergänzt. Unter anderem: Aggregatfunktionen für statistische Auswertungen, VALUE-Zuweisungen für mehrere Zeilen zugleich, UPDATE RETURNING und Aggregate über mehreren Spalten.
Fortgeschrittene Datenbank-Merkmale, die PostgreSQL 8.2 vor allen anderen großen Datenbank-Systemen anbietet, sind u. a.:
Generalisierte Invertierte Indizes: bieten einen besser skalier- und programmierbaren Weg zur Indizierung semi-strukturierter und Volltext-Daten.
DTrace: PostgreSQL erhielt Schnittstellen für Solaris DTrace und andere fortgeschrittene Werkzeuge zur Ablaufverfolgung mittels des generischen Monitoring-Frameworks.
"Wir betreiben zahlreiche geschäftskritische PostgreSQL-Systeme auf Solaris 10. Bei Data-Warehouse-Instanzen mit Milliarden von Datenbank-Zeilen und einem Datenvolumen von mehreren Terabytes sind Online-Index-Erstellung und Hot-Standby-Fähigkeiten von größter Wichtigkeit." erläutert Theo Schlossnagle, Gesellschafter der OmniTI Computer Consulting. "Wir sind begeistert, dass PostgreSQL jetzt auch beim DTrace in der ersten Reihe steht. Dies bedeutet für uns, dass unsere regulären Systemanalysen jetzt auch datenbank-spezifische Informationen einschließen und somit viel aussagekräftigere Resultate liefern."
Es gibt darüber hinaus in der Version 8.2 noch Dutzende neuer Merkmale und Verbesserungen, die PostgreSQL-Administratoren noch produktiver machen. In der Pressemappe sind diese näher beschrieben. PostgreSQL kann von unseren Download-Seiten herunter geladen werden.
Über PostgreSQL: PostgreSQL ist das gemeinsame Werk von hunderten Software-Entwicklern und baut auf eine 21-jährige Entwicklung, welche an der University of California in Berkeley begann. Aufgrund der langjährigen Unterstützung von umfangreichen Leistungsmerkmalen im Enterprise-Bereich, unter anderem Transaktionen, Funktionen, Trigger und Sub-Queries, wird PostgreSQL heute von vielen der anspruchsvollsten Unternehmen und Behörden eingesetzt. PostgreSQL steht unter der BSD-Lizenz, welche die Nutzung und Distribution ohne Lizenzgebühren erlaubt, sowohl für kommerzielle als auch für nicht-kommerzielle Anwendungen.
Außer den in der Presseerklärung aufgeführten Schwerpunkt-Verbesserungen enthält diese Version über 200 neue Merkmale und Erweiterungen, die von Dutzenden Entwicklern für die Version 8.2 beigesteuert wurden. Darunter sind:
PostgreSQL's erweiterbare Architektur hat zu einer riesigen Auswahl an Erweiterungen geführt, einschließlich zusätzlichen Prozedural-Sprachen, Schnittstellen zu externen Systemen, neuen Index-Typen, sowie Replikations- und Hochverfügbarkeits-Werkzeugen. Auf der offiziellen PostgreSQL Community Project Site finden sich Community-Projekte die deutliche Fortschritte im Versionszyklus 8.2 verzeichnen konnten, unter anderem:
In den englisch-sprachigen Release Notes sind Informationen zu Dutzenden weiteren Verbesserungen der Version 8.2 enthalten.
PostgreSQL ist unter der BSD-Lizenz veröffentlicht, die lediglich verlangt, dass die lizenzierten Quelltexte die Informationen über das Urheberrecht und die Lizenz beibehalten müssen. Diese OSI-zertifizierte Lizenz wird hoch geschätzt, da sie flexibel, benutzer- und geschäftsfreundlich ist. Sie erlaubt die uneingeschränkte Nutzung von PostgreSQL in kommerziellen und urheberrechtlich geschützten Anwendungen. Der Quellcode, dessen Entwicklung von mehreren Firmen gefördert wurde und der öffentliches Eigentum ist, und die BSD-Lizenz, machen PostgreSQL bei Anbietern sehr beliebt, die eine Datenbank in ihre eigenen Produkte integrieren möchten, ohne dass Lizenzgebühren, Abhängigkeiten von einem Hersteller oder Änderungen der Lizenzbedingungen zu befürchten sind.
PostgreSQL home page (English)
Anfragen aus Deutschland und Deutsch-sprachiger Schweiz:
Cornelia Boenigk
72124 Pliezhausen
+49 7127 80961
de@postgresql.org
Anfragen aus Österreich:
Ewald Geschwinde
Wien
+436644527844
at@postgresql.org
Ansprechpartner in anderen Regionen finden Sie auf unserer internationalen Kontaktliste.
"Unisys nimmt erfreut zur Kenntnis, dass die Skalierbarkeit und Geschwindigkeit von PostgreSQL auf großen Multiprozessor-Systemen deutlich verbessert wurde.", äußert sich Ali Shadman, Vizepräsident und Generaldirektor bei Unisys, zuständig für Open-Source-Lösungen, -Systeme und -Technologien. "Die jetzt veröffentlichte Version setzt den Entwicklungsprozess fort, der PostgreSQL zu einem ausgereiften Datenbank-Managementsystem für den Unternehmenseinsatz gemacht hat. PostgreSQL ist eine Schlüsselkomponente der Unisys Open and Secure Integrated Solution (OASIS) für Java-EE-basierte Transaktionsverarbeitung, in der ausgewählte Open-Source-Technologien verwendet werden. Unisys beabsichtigt weiterhin die Community aktiv dabei zu unterstützen, PostgreSQL in die Unternehmen zu tragen."
Über Unisys: Unisys ist ein weltweiter Anbieter von IT-Dienstleistungen und -Lösungen. Unisys-Mitarbeiter nutzen Expertise in den Bereichen Consulting, Systemintegration, Outsourcing, Infrastruktur und Server-Technologie, um Kunden Secure Business Operations zu ermöglichen. Unisys verhilft Kunden zu mehr Transparenz in ihrer Organisation und sichert so besser ihre Geschäftsabläufe und Zukunftschancen. Dank der Unisys-Methodologie 3D Visible Enterprise können diese Kunden die Auswirkungen ihrer Entscheidungen erkennen, bevor sie Investitionen tätigen, Chancen ergreifen und Risiken eingehen. Die Unisys-Zentrale befindet sich in Blue Bell, Pennsylvania, in der Nähe von Philadelphia. Unisys-Niederlassungen gibt es unter anderem in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Umsatz im Jahr 2005 betrug 5,76 Milliarden US-Dollar. Unisys beschäftigt weltweit 36.000 Mitarbeiter. Kontaktieren Sie Brian Daly für Fragen zu dieser Pressemitteilung, Tel.: +1-215-986-2214 (nur Englisch). Allgemeine Presse-Anfragen zu Unisys auf Deutsch können Sie richten an Unisys Deutschland, Unisys Österreich oder Unisys Schweiz.
"Wir betreiben zahlreiche geschäftskritische PostgreSQL-Systeme auf Solaris 10. Bei Data-Warehouse-Instanzen mit Milliarden von Datenbank-Zeilen und einem Datenvolumen von mehreren Terabytes sind Online-Index-Erstellung und Hot-Standby-Fähigkeiten von größter Wichtigkeit." erläutert Theo Schlossnagle, Gesellschafter der OmniTI Computer Consulting. "Wir sind begeistert, dass PostgreSQL jetzt auch beim DTrace in der ersten Reihe steht. Dies bedeutet für uns, dass unsere regulären Systemanalysen jetzt auch datenbank-spezifische Informationen einschließen und somit viel aussagekräftigere Resultate liefern."
Über OmniTI: OmniTI ist ein in Columbia, Maryland ansässiges US-Beratungsunternehmen für Internet-Technologien. Die Kundenliste liest sich wie das "Who is who" der Internet-Branche. OmniTI hat sich als Unternehmen der ersten Wahl erwiesen, sobald groß ausgelegte Web-Applikationen auf extreme Herausforderungen hinsichtlich Skalierbarkeit, Performanz und Sicherheitsproblemen treffen. Sie erreichen OmniTI unter der Telefon-Nummer +1-877-887-3031 oder per E-Mail an info@omniti.com (nur Englisch).
PostgreSQL genießt die Unterstützung von zahllosen Unternehmen, die Entwickler finanzieren, Hosting-Ressourcen bieten, und das Projekt auch mit Finanzmitteln ausstatten. Die größten Langzeit-Unterstützer sind auf der Seite Development Sponsors gelistet.
Darüberhinaus gibt es eine große Community von Unternehmen, die professionellen PostgreSQL-Support anbieten, von freiberuflichen Beratern bis zu multinationalen Konzernen.
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Das Hauptprojekt von PostgreSQL wird durch mehr als 100 aktive Unterprojekte ergänzt, welche produktionsreife Lösungen anbieten für Replikation, Migration, Kompatibilität, Interoperabilität und Entwurf, sowie graphische Administrationswerkzeuge.